Meldungen aus dem Jahr 2019

Science Engaged Analytic Theology

11.10.2019: Der Lehrstuhl für Religionsphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum schreibt drei Promotionsstipendien im Bereich der „Science-Engaged Analytic Theology“ in Höhe von 1.650 Euro pro Monat aus. Die Laufzeit beträgt jeweils maximal 33 Monate. Ziel ist es, exzellente Nachwuchswissenschaftler (m/w/d) im Bereich der analytischen Theologie zu fördern, die unter Berücksichtigung des naturwissenschaftlichen Diskurses zu den Themen „Gottes Handeln in der Welt“, und „Gottes Vorsehung in der Welt“ forschen.
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Public lecture by William G. Lycan on Religious Fictionalism

02.10.2019: J. S. Mill and others have observed that many religious people avow and even defend their beliefs with perfect sincerity, but do not even imperfectly live or behave accordingly. This is not mere weakness of will. It can be sheer self-deception. But it can also be a fictionalism. Philosophers have catalogued a number of kinds or styles of fictionalism; this talk will focus on one sort of mythological thinking and acting that is not pretense or fake but might be called “living in the story.” Such thinking does have to be positively sustained, at least unconsciously. Is it a good thing to do, or is it objectionable? The talk will conclude by listing a number of genuine virtues and benefits that religious fictionalism affords. The public lecture will be held on Tuesday, 22. October, 6:00 p.m. in GA 03/49.
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Reductionism

04.09.2019: Ein Beitrag zum Thema "Reduktionismus" von Dr. Jan G. Michel ist im Special Divine Action Project an der Universität Oxford erschienen.
The term “reductionism” is used to refer to a family of quite differ-ent philosophical views which are, however, united by a common
core, namely the idea that, e.g., a certain (kind of) object, prop-erty, ... (continue reading)
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Materialism

04.09.2019: Ein Beitrag zum Thema "Materialismus" von Dr. Jan G. Michel ist im Special Divine Action Project an der Universität Oxford erschienen.
Materialism is a widely as well as controversially discussed but nevertheless highly influential philosophical view of the nature of reality that has a very long tradition and a curious history. (continue reading)
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Erinnern und Vergessen: Zum Problem der Entwicklung des Geistes in Hegels Philosophie

04.07.2019: Hegel vertritt in seiner Naturphilosophie die These, dass der dialektisch verfasste Begriff die Abfolge der einzelnen Entwicklungsstufen der Natur fortleitet. Allein die „Veränderung“ bzw. „Metamorphose“ des Begriffes ist in seinen Augen für die Evolution der Natur verantwortlich. Den Gedanken einer natürlichen Evolution lehnt Hegel damit als „nebulöse Vorstellung“ schroff ab. In meinem Vortrag möchte ich zunächst in einem ersten Schritt die einzelnen Entwicklungsstufen der Natur in Hegels System kurz skizzieren und dabei auch auf die Naturphilosophie Plessners zu sprechen kommen, um die Modernität einiger zentraler Thesen Hegels zu demonstrieren. In einem zweiten Schritt möchte ich hinterfragen, ob Hegel die vernunftbegabte Subjektivität, d. h. den Geist, den er in seiner Naturphilosophie erst herleiten will, nicht immer schon voraussetzen muss, damit die Entwicklung des Begriffs in der Natur möglich ist und damit der Geist als „Zweck der Natur“ denkbar ist.
Der Vortrag von Prof. Dr. Stascha Rohmer findet am 11.07. um 18 UHr in GA 03/149 statt.
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Determinism

24.06.2019: Ein Beitrag zum Thema "Determinismus" von Dr. Jan G. Michel ist im Special Divine Action Project an der Universität Oxford erschienen.
A system is called deterministic (from Latin determinare = “delimit”, “define”, “settle”) if the state of the system at one time together with the prevailing laws of nature completely determines or fixes the state of the system at any other time, especially at any ... (continue)
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Auf der Suche nach der Gesundheitsformel

17.06.2019: Die Katholisch-Theologische Fakultät hat Besuch aus Jordanien: Im Rahmen des NRW-Nahost-Stipendienprogramms hält sich Enas Khwaileh für drei Monate an der Ruhr-Universität auf. Gemeinsam mit PD Dr. Ludger Jansen (Lehrstuhl für Philosophisch-Theologische Grenzfragen) wird sie an einem Algorithmus zur Vereinheitlichung unterschiedlichster Messverfahren für Gesundheit arbeiten. Im Hintergrund steht die Frage, wie Erkenntnisse, die durch Experimente an Fadenwürmern oder Labormäusen gewonnen werden, auf den Menschen übertragen werden können.
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Wir waren immer schon Cyborgs

05.06.2019: Gastvortrag von Prof. Stefan Lorenz Sorgner in der Reihe Anthropologie der Digitalisierung – Menschsein im 21. Jahrhundert am Freitag, 05. Juli 2019, 18:00 Uhr in GA 03/149
Computer sind im Prozess, kleiner zu werden und in unseren Körper einzudringen, so dass wir zu geupgradeten Menschen werden, die effizient mit ihrer Umwelt in Smart Cities interagieren können und über die entsprechenden Mittel verfügen, um mit dem Altern, dem schlimmsten Massenmörder der Welt, fertig zu werden. Diese Entwicklung geht einher mit neuen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung, wobei das Entstehen des Internet-Panoptikums die gravierendste von allen ist. Es gibt jedoch moralische Ansätze, um zu einer angemessen Lösung zu kommen, die jedoch neue Herausforderungen nach sich ziehen, z.B. die Frage: ergibt sich aus diesen Prozessen die pragmatische Notwendigkeit ein europäisches Sozialkredit-System zu entwickeln?
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Die Wissenschaftlichkeit der Theologie Band 2

04.06.2019: Die Wissenschaftlichkeit katholischer Theologie wird häufig kritisch hinterfragt, da sie nicht die notwendigen und hinreichenden Bedingungen einer wissenschaftlichen Disziplin erfülle. Der vorliegende Band nimmt diese kritischen Anfragen an den wissenschaftstheoretischen Status katholischer Theologie auf und formuliert aus Sicht der einzelnen katholischen Disziplinen wissenschaftstheoretische Selbstverortungen, die den wissenschaftlichen Charakter katholischer Theologie unter Einbezug gegenwärtiger Diskussionen und Entwicklungen rechtfertigen. Zentrale Fragen, die im Band behandelt werden, sind Fragen nach den wissenschaftstheoretischen Grundlagen der einzelnen Disziplinen, nach ihren Auffassungen von Wissenschaft und ihrer jeweiligen Stellung im Kanon der katholischen Theologie. Mit Beiträgen von Ludger Schwienhorst-Schönberger, Maria Neubrand MC, Johannes Seidel SJ, Notker Baumann, Stefan Samerski, Thomas Marschler, Klaus Müller, Ludger Jansen, Bernhard Bleyer, Matthias Möhring-Hesse, Ulrich Riegel, Andreas Wollbold, Stephan Winter und Judith Hahn.
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Der Mensch im Horizont der künstlichen Intelligenz

01.06.2019: Das Feld der künstlichen Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen, welche in einem enormen Wachstum resultierte. Es erfährt von IT-Giganten, großen Teilen der Industrie, und nicht zuletzt den Medien und damit von der Öffentlichkeit eine erhöhte Aufmerksamkeit. Lernende Algorithmen lösen Probleme wie die zuverlässige Erkennung von Objekten in Bildern und das Meistern des antiken Spiels GO mit übermenschlicher Stärke. Doch wie intelligent sind die neuen Algorithmen wirklich? Und was bedeutet die Entwicklung für den Menschen, für sein Selbstbild und seine Ethik? Der Vortrag beleuchtet zunächst die technischen Grundlagen der KI und unternimmt dann den Versuch einer Bewertung derselben im Licht dieser Fragen.
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Mein Auto spricht mit mir. Persönlichkeitsdesign für smarte Assistenten

21.05.2019: Gastvortrag von Marion Sardone in der Reihe Anthropologie der Digitalisierung – Menschsein im 21. Jahrhundert am Mittwoch, 29. Mai 2019, 18:00 Uhr in GA 03/149
In diesem eher praxisbezogenen Vortrag zeichnet Marion Sardone die Schritte nach, die für die Erstellung von digitalen Assistenten grundlegend sind und berichtet von ihren Erfahrungen bei Microsoft Cortana und BMW: Braucht ein Assistent einen Charakter und wenn ja warum? Wie kommt man auf die Persönlichkeitsmerkmale eines Assistenten, und was bedeutet das konkret für die Umsetzung? Der Vortrag geht zum einen auf die Rolle des Vertrauens ein, das gerade bei Autos eine besondere Rolle spielt, und verfolgt zum anderen mithilfe von Praxisbeispielen die Entwicklung von einfachen Sprachbefehlen hin zu komplexen Assistentensystemen, die dem User vielfache Echtzeitdaten gleichzeitig nahebringen müssen.
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All in God and God in All? Why Panentheism and Panpsychism Make So Much Sense Today

08.05.2019: Many religious people share the intuition that we live and move and have our being in God. And many believe God in some sense resides in us and in all creation. And yet confusion reigns on how to make sense of these intuitions. Best Selling author and renowned scholar, Thomas Jay Oord offers clarity. A premier Open and Relational theologian, Oord explains why panentheism and panpsychism not only make sense for theology but also for philosophy and science. May, 22nd in GA 03/149.
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Cambridge Platonism and the Origin of the "Philosophy of Religion"

06.05.2019: It was the Cambridge Platonist Ralph Cudworth who coined the concept of “philosophy of religion” in his magisterial opus magnum of 1678 entitled The True Intellectual System of the Universe. A year later, Henry More published his three-volume Latin Opera Omnia. Its second volume contains his principal philosophical writings in Latin, including his hugely influential critiques of Descartes, Spinoza and Boehme and his handbooks on ethics and metaphysics. Drawing upon the resources of the ancient theology of pagan and patristic Platonism, Cudworth and More were the founders of the modern discipline of the philosophy of religion. In response to the threat of materialism and determinism, the Cambridge Platonists propounded an early modern system of rational theology based upon the twin pillars of divine goodness and free will, thereby inaugurating a living tradition of Anglo-Saxon idealism.
The workshop will start with a public lecture on The Ancient Theology Revived – "Philosophy of Religion" in the Cambridge Platonists (Douglas Hedley) on Friday, 10th May in HGA 20. The workshop itself will be held on Saturday from 10 am to 6.30 pm in GA 6/131.
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„Möge die Macht mit dir sein.“

03.05.2019: Wer kennt dieses Zitat nicht? Und wer hat nicht von ihnen gehört; von den Geschichten um Luke Skywalker und Darth Vader, um Jedi-Ritter und die Bedrohung durch die Sith, sowie um die allesdurchdringende „Macht“. Insbesondere durch die Verfilmung einer neuen Episodenreihe sowie durch erste Spinn Off-Verfilmungen wird Star Wars auf breiter Ebene in verschiedenen Kontexten neu analysiert und diskutiert. Studierende der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum haben im Zuge des Seminars „Theologie und Philosophie mit Star Wars“ interessante Prallelen zwischen theologisch-philosophischen Themen und dem Star Wars-Universum untersucht. Ihre Ergbenisse haben sie in einem Blog festgehalten.
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Interfakultäre Kolloquium für antike und mittelalterliche Philosophie im Sommer 2019

30.04.2019: Auch in diesem Semester organisiert der Lehrstuhl Philosophisch-Theologische Grenzfragen wieder ein Interfakultäres Kolloquium für antike und mittelalterliche Philosophie (alle Termine), gmeinsam mit dem Lehrstuhl griechische Philologie und der evangelischen Fakultät sowie dem Institut für Philosophie II. Die Veranstaltungen finden Donnerstags von 16:15-17:45 Uhr in GA 6/134 statt. Der erste Gast ist Berthold Wald (Paderborn), am 02.05. zum Thema "Der freie Wille: Entdeckung oder Erfindung in der Aristoteles-Rezeption des 13. Jahrhunderts?"
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Digitalisierung des Psychischen im Blickfeld erklärender und verstehender Psychologie

29.04.2019: Gastvortrag von Prof. Schmale in der Reihe Anthropologie der Digitalisierung – Menschsein im 21. Jahrhundert am Freitag, 17. Mai 2019, 18:00 Uhr in GA 03/149
Digitalisierung stellt einen nicht hoch genug einzuschätzenden technischen und wirtschaftlichen Fortschritt dar, der auch unseren privaten Alltag erheblich bereichert. Aber es gibt sozio-psychische Begleitumstände und Folgen, die bedacht werden müssen. Die Problematik ist zentral damit verbunden, dass Digitalisierung auf dem binären Zahlensystem fußt (1 oder 0), das durch eine On/off-Schaltung einer elektrischen Spannung technifizierbar ist.
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Menschliches Denken und Künstliche Intelligenz
Müssen wir den menschlichen Verstand neu denken?

29.04.2019: Gastvortrag von Prof. Newen in der Reihe Anthropologie der Digitalisierung – Menschsein im 21. Jahrhundert am Mittwoch, 08. Mai 2019, 18:00 Uhr in GA 03/149
Die künstliche Intelligenz hat uns Menschen mittlerweile in einige Bereichen überflügelt, von denen Philosophen wie Hubert Dreyfus in den 90-er Jahren noch meinten, Maschinen könnten menschliche Expertise nie erreichen: Meister im Schach und GO sind heutzutage die KI-Systeme Deep-Blue und Alpha-Go. Die zugrundeliegenden Algorithmen stützen sich auf „deep learning“. Was hat es damit auf sich und wie verhält sich maschinelles Lernen zum Lernen beim Menschen? Ist menschliche Intelligenz grundsätzlich anders organisiert und was können wir über menschliches Wahrnehmen und Denken lernen, wenn wir die Architektur und Verarbeitung von KI-Systemen kennen, die mittlerweile auch Gesichter erkennen, autonomes Fahren ermöglichen oder Persönlichkeitsprofile anlegen? Der Mensch ist zwar auch ein natürliches Informationsverarbeitungssystem, aber es lässt sich darlegen, dass und in welcher Weise die kognitiven Fähigkeiten beim Menschen in einer besonderen Weise vernetzt sind.
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Der Naturwissenschaftliche Pluralismus und die Diskussion um die Wissenschaftlichkeit von Christlicher Theologie

29.04.2019: Mit seinem Vortrag am 09. Mai 2019 lenkt Prof Fehige die Aufmerksamkeit auf die jüngste Diskussion in der Wissenschaftsphilosophie in Bezug auf den naturwissenschaftlichen Monismus. Dies geschieht mit dem Ziel, die Frage nach der Wissenschaftlichkeit von Christlicher Theologie so auszurichten, dass dem gravierenden Unterschied von Naturwissenschaft und Christlicher Theologie Rechnung getragen werden kann. Damit soll eine Diskussion darüber angestossen werden, was eigentlich genau die Bedingungen sind, die es möglich machen, die moderne Erforschung der Natur mit religiösen Lebensformen sinnvoll so in Beziehung zu setzten, dass dem Anspruch von Wissenschaftlichkeit begegnet werden kann.
Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr und findet in GA 03/149 statt.
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Anthropologie der Digitalisierung – Menschsein im 21. Jahrhundert

31.03.2019: Der technologische und digitale Wandel prägt nicht nur unseren Alltag sondern verändert auch nachhaltig unser Menschenbild. Algorithmen und lernende Systeme verbreiten sich zunehmend in unserem Alltag und stellen unser Selbstbild von der intellektuell überlegenen Spezies von Grund auf in Frage. Am Lehrstuhl für Religionsphilosophie und Wissenschaftstheorie haben wir eine Vortragsreihe organisiert, die sich an fünf Abenden im Sommersemester diesem Themenkomplex widmen wird.
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Gastvorträge im Bereich Philosophie – Sommersemester 2019

29.03.2019: Für das Sommersemester haben die Lehrstühle für Religionsphilosophie und Wissenschaftstheorie und Philosophisch-Theologische Grenzfragen an zehn Abenden Gäste für wissenschaftliche Vorträge eingeladen. Die Referenten widmen sich Fragen in den Bereichen Anthropologie der Digitalisierung, Theologie als Wissenschaft und philosophische Gotteslehre. Alle Vorträge finden an den jeweiligen Terminen von 18:00-19:30 Uhr in GA 03/149 statt und sind öffentlich. Alle übrigen Details finden Sie im Aushang.
Einige Vorträge sind Teil der Lehrveranstaltungen in diesem Semester.
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Dr. Dr. Benedikt Paul Göcke zum Professor ernannt

06.03.2019: Am 26.02. wurde Dr. Dr. Benedikt Paul Göcke vom Rektor der Ruhr-Universität Prof. Schölmerich zum Universitätsprofessor ernannt worden. Prof. Dr. Dr. Benedikt Göcke leitet den Lehrstuhl für Religionsphilosophie und Wissenschaftstheorie sowie die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe "Theologie als Wissenschaft?!". Prof. Göcke hatte im Dezember vergangenen Jahres einen Ruf nach Augsburg abgelehnt und war stattdessen dem Ruf auf eine Professur an unsere Fakultät gefolgt.
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MAP für M5 im Sommersemester 2019

31.01.2019: Am Anfang des Sommersemesters wird die MAP-Klausur für M5 „Philosophische Propädeutik" am Montag, 1. April 2019 um 9–11 Uhr stattfinden. Der Grund dafür ist ein Terminkonflikt. Anmeldung wie immer vier Wochen vorher über das Prüfungsamt. Der Termin am Ende der Vorlesungszeit bleibt unverändert.
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The Panentheism of Karl Christian Friedrich Krause (1781-1832)

17.01.2019: From Transcendental Philosophy to Metaphysics (Berliner Bibliothek, Band 5)
The book provides the first analysis of Karl Christian Friedrich Krause’s system of philosophy and his panentheism in English. Karl Christian Friedrich Krause has bequeathed to us a system of philosophy which is little recognised in contemporary philosophy. This is both surprising and unfortunate, because Krause’s philosophical system has much to offer: Through transcendental reflection on the nature of the human, Krause understands God as the one infinite and unconditioned reality, and the ultimate necessary condition of knowledge. God makes humanity, nature, and reason ultimately comprehensible as the essential categories of the divine Essence. God is thus the single, primary, object of science that is already logically presupposed even before His discovery. Science presupposes theology, and theology is best read as panentheism.

Book by Dr. Dr. Benedikt Paul Göcke published in Peter Lang verlag. Now also available online as open access.
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Seele Digital? Mind Uploading und virtuelles Bewusstsein

10.01.2019: Ein ewiges Leben - kann man das auf technischem Weg realisieren? Lässt sich der Geist eines Menschen als dynamische Datenstruktur abspeichern und so jenseits des vergänglichen Körpers als funktionsfähige Einheit erhalten? Solche technische Utopien sind mittlerweile nicht nur spielerisches Motiv in Literatur und Film, sondern auch ernsthaftes Ziel von Informatikern und Tech-Start-ups. Ist dieses Vorhaben erfolgversprechend? Welche Auswirkungen hätte eine erfolgreiche Implementierung des „Mind Uploads“ für unsere Vorstellungen von menschlicher Individualität und personaler Identität? Wie ist das Projekt ethisch zu bewerten und wie verhält es sich zur christlichen Hoff nung auf ein ewiges Leben bei Gott?
Der Studientag findet am 18. Januar 2019, 09:30-16:30 Uhr in GA 6/134 statt.
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Ontologie im letzten Beweis der Unsterblichkeit der Seele in Platons "Phaidon"

10.01.2019: Beatrice Lienemann, seit diesem Semester Professorin für Theoretische Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg, wird am Donnerstag, 24. Januar, 16:15-17:45 Uhr, in GA 6/134 einen Vortrag über "Ontologie im letzten Beweis der Unsterblichkeit der Seele in Platons 'Phaidon'" halten. Platon präsentiert in seinem Dialog "Phaidon" mehrere Beweise für die Unsterblichkeit der Seele, deren Qualität aber höchst umstritten ist. Der Vortrag findet statt im Rahmen des interfakultären Kolloquiums für antike und mittelalterliche Philosophie.
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Faszination Mischwesen: Mythos, Utopie, Science(-Fiction)

09.01.2019: Mischwesen kennen wir aus den Mythen der Antike. Welche Rolle spielen sie in der Zukunft? Etwa beim Bioengineering oder wenn Mensch und Maschine immer weiter verschmelzen. Welche ethischen Probleme treten dabei auf? Die Vortragsreihe bietet Antworten und wirft einen Blick auf Chimären in Literatur und Popkultur sowie auf ihre (spät)antiken Vorgänger in Kunst und Religion. In der Reihe Faszination Mischwesen: Mythos, Utopie, Science(-Fiction) hält Prof. Dr. Göcke am Dienstag 09. April 2019, 18:00 Uhr im BlueSquare einen Vortrag mit dem Titel "Auf einen Whiskey mit Wolverine – Probleme und Chancen von Human Enhancement".
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Digitale Ethik: Diskutieren, bitte jetzt

08.01.2019: Wer darf unsere Daten benutzen? Kann eine Maschine moralisch handeln? Hat eine menschenähnliche künstliche Intelligenz Rechte? Prof. Göcke und Lukas Brand stellten sich diesen und weiteren Fragen von YOUPAX, dem junge Glaubensportal im Erzbistum Paderborn.
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Theology at the University – From Queen to Quixotic?

04.01.2019: Gastvortrag von Prof. Dr. Gijsbert van den Bring (Vrije Universiteit).
Das unerwartete Wiederaufleben religiöser Fragen in den oft heftigen Diskussionen der Wissenschaftstheorie seit Beginn des 21. Jahrhunderts gab der Frage nach der akademischen Behandlung von Religionen eine neue Dringlichkeit. Ist es noch angemessen, das akademische Studium der Religion nur distanziert und sachlich zuzulassen, ohne dass die eigenen Lebensauffassungen der Menschen ins Spiel gebracht und miteinander konfrontiert werden? Oder können wir auch eine angemessene Form der Theologie haben, die von einem persönlichen religiösen Bekenntnis ausgeht und dennoch die akademischen Standards voll erfüllt? Es gibt eine breite Debatte über solche Themen - aber selten wird diese Debatte auf eine Weise geführt, die vom gegenwärtigen Stand der Wissenschaftsphilosophie bestimmt ist.
Zeit und Ort: Mittwoch, 09. Januar 2019, 18:00–20:00 Uhr, GA 03/149
Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.
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