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Meldungen des Lehrstuhls

DFG fördert Projekt „Formale Verursachung“
28.02.2018
Unter der Leitung von PD Dr. Ludger Jansen wird im April an der Universität Rostock ein von der DFG gefördertes Projekt zu „Formaler Verursachung bei Aristoteles und in der analytischen Metaphysik und Wissenschaftsphilosophie“ die Arbeit aufnehmen. Im Projekt wird Petter Sandstad mitarbeiten, der in Oslo seinen Master in Philosophie gemacht hat und nun am Rostocker Institut für Philosophie an seiner Dissertation arbeitet. Für den 22.-23. Oktober 2018 ist eine internationale Tagung zum Projektthema geplant, zu der führende Forscher aus den USA, Kanada, England, Finnland und Deutschland erwartet werden.

Kann eine künstliche Intelligenz moralisch handeln?
12.04.2018
Am 18. April 2018 lädt der Sonderforschungsbereich 874 zum Brain Café ein. Die Vortragsreihe, in der neurowissenschaftliche Forschung für Laien verständlich aufbereitet wird, widmet sich diesmal dem Thema künstliche Intelligenz. Der Vortrag von Lukas Brand vom Lehrstuhl für Philosophisch-Theologische Grenzfragen heißt: „Verhalten ohne Verantwortung – Kann eine künstliche Intelligenz moralisch handeln?“. Die Veranstaltung findet beginnt um 18:00 Uhr im Raum 9, Etage 1 der Universitätsbibliothek. Der Eintritt ist frei. Veranstaltung verpasst? Hier geht's zum Podcast!

Lehrangebot der Philosophie im Wintersemester 18/19
26.07.2018
Neben einer allgemeinen Einführung in die Philosophie widmet sich das Lehrangebot der Lehrstühle Philosophisch-Theologische Grenzfragen und Religionsphilosophie und Wissenschaftstheorie im kommenden Wintersemester wieder einem breiten Spektrum philosophischer Themen. Religion als Phänomen, der Mensch als religiöses Wesen und Gott als Objekt religiöser Überzeugungen sind Gegenstand der Vorlesung Religionsphilosophie. Das Methodenseminar erarbeitet die Methoden der Philosophie anhand ausgewählter Texte des Kirchenlehrers Thomas von Aquin. Zwei weitere Seminare widmen sich der Philosophie des Geistes und den Anfängen der Theologie als Wissenschaft bei Origenes. Wem über dieses Angebot hinaus philosophische Fragen unter den Nägeln brennen, der kann diese im Rahmen des Forschenden Lernens unter Anleitung oder in der Diskussion mit Experten im Kolloquium antike und mittelalterliche Philosophie bearbeiten.

Herzlich willkommen am Lehrstuhl für Philosophisch-Theologische Grenzfragen

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zum Lehrstuhl und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie zu aktueller Forschung und Lehrveranstaltungen. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Call for Paper

Dualism in the Twenty-First Century

This event is part of the project Science, Theology, and Humane Philosophy: Central and Eastern European Perspectives. It is sponsored by the John Templeton Foundation; the Ian Ramsey Centre for Science and Religion, University of Oxford; Pázmány Péter Catholic University; the Central European University; the Hungarian Academy of Sciences; the Ruhr University Bochum; the University of Lincoln, and the Humane Philosophy Project. The conference will take place on 6th – 8th December 2018 in Budapest, Hungary. Abstracts for short papers by graduate students and early career researchers of no more than five hundred words should be sent to Ralph Weir at rsw45@cam.ac.uk; emails should have the title ‘Dualism in the Twenty-First Century Short Paper’.

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Neuerscheinungen

Künstliche Tugend – Roboter als moralische Akteure

Im Verlag Friedrich Pustet ist die überarbeitete Magisterarbeit von Lukas Brand erschienen.

Wer zahlt, wenn Alexa bestellt? Oder allgemeiner: Können künstlich intelligente Roboter für ihre Fehler haftbar gemacht werden?
Was bis vor Kurzem noch wie Science Fiction klang, tritt gegenwärtig in den Bereich des Möglichen und läutet damit die Roboterrevolution ein. Selbstfahrende Autos, autonome Staubsauger oder Pflegeroboter gewinnen mit Hilfe künstlicher »Gehirne« an Selbständigkeit und werden zunehmend mit moralisch komplexen Problemen konfrontiert. Noch gibt es keine Lösung für den Umgang einer autonomen Maschine mit unvorhergesehenen Problemen. Welche Anforderungen stellt die Maschinenethik an solche künstlichen Akteure? Welche Möglichkeiten bietet die neue KI-Technologie, aus intelligenten Maschinen moralische Akteure zu machen?
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Die Wissenschaftlichkeit der Theologie

Der wissenschaftstheoretische Status konfessionsgebundener Theologie wird oft kritisch hinterfragt, da Theologie die aus Sicht der allgemeinen Wissenschaftstheorie notwendigen Bedingungen einer wissenschaftlichen Disziplin nicht erfüllen würde. Der vorliegende Band greift zentrale Einwände der Diskussion um die Wissenschaftlichkeit der Theologie auf und zeigt, dass sie einer kritischen Analyse nicht standhalten. Die Theologie verfügt sehr wohl über die Ressourcen sowohl aus historisch-systematischer Perspektive als auch in Anlehnung an die gegenwärtigen Diskurse der allgemeinen Wissenschaftstheorie ihre Wissenschaftlichkeit zu erweisen.
Der Band umfasst sowohl einen historisch-systematischen als auch einen analytisch-systematischen Teil. Der erste Teil untersucht ausgewählte, historisch einflussreiche Positionen zur Wissenschaftlichkeit der Theologie, ihrer Entwicklung und ihrer Rechtfertigung. Der zweite Teil konzentriert sich auf die in der analytischen Philosophie und analytischen Theologie diskutierten wissenschaftstheoretischen Probleme der Theologie und entwickelt Antworten auf zentrale Einwände gegen die Wissenschaftlichkeit der Theologie.
Mit Beiträgen von Michael Stickelbroeck, Ruben Schneider, Stascha Rohmer, Klaus Müller, Benedikt Paul Göcke, Uwe Meixner, Holm Tetens, Christian Tapp, Thomas Schärtl, Dominikus Kraschl, Christina Schneider, Christoph Krauß und Ludger Jansen.
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Designobjekt Mensch – Die Agenda des Transhumanismus auf dem Prüfstand

Im Herder Verlag ist der Sammelband Designobjekt Mensch, herausgegeben von Benedikt Paul Göcke und Frank Meier-Hamidi, erschienen.

Die Möglichkeit zur kybernetischen und genetischen Veränderung der menschlichen Natur rückt zunehmend in greifbare Nähe. Für den Transhumanismus, nicht aber für viele andere Stimmen im gesellschaftlichen Diskurs, ist diese Entwicklung ein begrüßenswerter Schritt der kulturellen Evolution des Menschen, der ihn in die Lage versetzt, seine biologische Evolution zu steuern und Herr seiner mentalen wie körperlichen Eigenschaften zu werden. Der Band analysiert den Transhumanismus und seine Agenda der Optimierung des Menschen aus philosophischer, theologischer, sozialwissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Perspektive und liefert so wertvolle Impulse für die politische Diskussion.
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Gruppen und Institutionen. Eine Ontologie des Sozialen

Im Springer-Verlag erschien jetzt das Buch "Gruppen und Institutionen.
Eine Ontologie des Sozialen" von PD Dr. Ludger Jansen, eine umfassende Monographie zur Sozialontologie.

"Was ist das Sein des Sozialen? Was konstituiert die Existenz von Gruppen und Institutionen, ihre Identität und Dauer in der Zeit? Dieses Buch resümiert den aktuellen Diskussionsstand der Sozialontologie und argumentiert für eine Ontologie des Sozialen, die sowohl formellen als auch informellen Institutionen gerecht wird. Es schlägt dafür eine Synthese aus Positionen vor, die in der gegenwärtigen Diskussion mit den Namen von John Searle und Margaret Gilbert verbunden sind."

Das Buch bei Springer



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